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Burnout-Prävention am Arbeitsplatz mit New Work als Lösungsansatz

  • Autorenbild: Simone Görlach
    Simone Görlach
  • 29. Sept. 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. Jan.


Die Arbeitswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Steigende Leistungsanforderungen, permanente Erreichbarkeit und zunehmender Zeitdruck prägen für viele Menschen den Berufsalltag – häufig auf Kosten der eigenen Gesundheit. Burnout ist längst kein Randphänomen mehr, sondern Ausdruck struktureller Überforderung in bestehenden Arbeitsmodellen. Die Frage ist daher nicht mehr, ob sich Arbeit verändern muss, sondern wie sie gestaltet werden kann, ohne Menschen langfristig zu erschöpfen.


Diese Bachelorarbeit widmet sich der Burnout-Prävention am Arbeitsplatz und beleuchtet New Work als möglichen Lösungsansatz. Im Fokus steht die Annahme, dass psychische Gesundheit nicht allein durch individuelle Resilienz entsteht, sondern maßgeblich von organisationalen Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Arbeitsgestaltung, Führungskultur, Sinnorientierung und Selbstbestimmung spielen dabei eine zentrale Rolle.


Auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Interviews mit Betroffenen, sowie Experten wird untersucht, inwiefern New-Work-Prinzipien wie Autonomie, Flexibilität, Partizipation und Werteorientierung präventiv wirken können. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Arbeit gesundheitsförderlich gestaltet werden kann – nicht als kurzfristige Maßnahme, sondern als nachhaltiger Kulturwandel, der sowohl Mitarbeitenden als auch Organisationen langfristig zugutekommt.



Kurzfassung

Die Berichte der Krankenkassen verzeichnen einen alarmierenden Anstieg von Burn-out-Fällen in den letzten Jahren. Um diesem Trend entgegenzuwirken, ist eine Umgestaltung der leistungsorientierten Arbeitswelt dringend erforderlich. In dieser Bachelorarbeit werden präventive Maßnahmen vorgestellt, die in der Burnout-Literatur emp-fohlen werden und im Einklang mit dem New Work Konzept stehen, um die Anzahl der Burnout-Fälle zukünftig zu reduzieren.

Es werden zuerst die theoretischen Grundlagen aus der Literatur herausgearbeitet und mit den Ergebnissen der semi-strukturierten Leitfadeninterviews, die sowohl qualitative als auch quantitative Fragen umfassen, diskutiert. Dabei werden die Ursachen für Burnout beleuchtet und präventive Maßnahmen auf organisatorischer und individueller Ebene erörtert. Schließlich erfolgt eine Bewertung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen.

Die Befragungen von sechs Experten und sieben Betroffenen zeigen deutlich, dass dringender Handlungsbedarf seitens der Unternehmen besteht, um die Qualität der Führung, der Kommunikation und die Unternehmenskultur zu verbessern. Dennoch ist es ebenso wichtig, dass die Mitarbeiter auf individueller Ebene an sich arbeiten, um burnoutfördernde Verhaltensweisen zu überwinden. Wie in der Literatur treffend beschrieben wurde, ist „Burnout […] die gesundheitlich wertvolle Aufforderung eines funktionierenden Unbewussten, destruktive Verhaltensweisen und Glaubenssätze im Sinne einer glück- und kraftgebenden Selbstfindung zu ändern.“ (König, 2020, S. 9).

Jedes Unternehmen muss einen individuellen Ansatz finden, um die genannten Maßnahmen sinnvoll umzusetzen, um vor allem das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu för-dern und gleichzeitig die Kosten durch Burnout bedingte Ausfälle zu reduzieren. Im Anhang stehen ein Handlungsleitfaden sowie zusätzliche Literatur und Selbsttests zur Verfügung.



Falls Interesse am Lesen der gesamten Bachelorarbeit oder einzelnen Abschnitten besteht, steht die PDF Datei anschließend zur Verfügung.



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